Sechs Konfessionen, eine Hoffnung: Landshut betet für Frieden in der Ukraine

Ökumenisches Friedensgebet
Bildrechte DB Landshut

„Der erste Schuss fiel vor 12 Jahren bei der Annexion der Krim“, erinnerte Pfarrer Ihor Kubyschyn, Pfarrer der ukrainisch-orthodoxen Gemeinde in Landshut, sichtlich bewegt beim großen ökumenischen Friedensgebet in der Christuskirche. Der Pfarrer der griechisch-katholischen ukrainischen Gemeinde, Lubomir Fedorak, dankte Deutschland für die große Unterstützung.  Vier Jahre nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 versammelten sich Gemeindeglieder der katholischen St. Pius-Kirche, der evangelisch-lutherischen Christuskirche, der freikirchlichen Kreuzkirche und der Adventgemeinde zusammen mit den in Landshut lebenden geflohene ukrainische Familien und der ukrainischen Community, mit dem Integrationsbeirat und dem Nachbarschaftstreff DOM, um gemeinsam für den Frieden zu beten. Musikalisch wurde das Friedensgebet von einem ukrainischen Chor und dem ukrainischen Pianisten Vaceslav Karpluk begleitet. Ihr gesungenes ‚Gebet für die Ukraine‘ rührte viele der Anwesenden zu Tränen.  „Sechs Konfessionen, viele verschiedene Sprachen, ein Gott und eine Hoffnung auf weltweiten Frieden“, fasste Dekanin Nina Lubomierski das Anliegen der Gläubigen zusammen. An den Gottesdienst schloss sich ein stilles Beisammen sein an, bei dem mit ukrainischen und deutschen Spezialitäten Leib und Seele gestärkt wurden. 

 


Im Bild in der letzten Reihe u.a.:  

Pastor Jonathan Walzer, Pastor Gabriel Stein de Servi, Pfarrer Lubomir Fedorak, Dekanin Nina Lubomierski, Pfarrer Ihor Kubyschyn, Mascha Siderova-Spilker

In der ersten Reihe: der ukrainische Chor