Pressemitteilung der ELKB:
Dekanin Dr. Nina Lubomierski übernimmt zum 1. März 2027 eine neue Leitungsaufgabe in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg: Sie wird Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks Württemberg. Damit verlässt eine profilierte Theologin und kirchliche Leitungspersönlichkeit die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB).
Seit 2020 leitet Lubomierski den Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Landshut. In dieser Funktion gestaltet sie das kirchliche Leben in der Region und bringt zugleich ihre Erfahrung in der Diakonie ein. Als Vorsitzende des Kuratoriums des Diakonischen Werks Landshut ist sie eng mit den sozialen Aufgaben von Kirche und Diakonie verbunden.
Landesbischof Christian Kopp betont: „Mit Nina Lubomierski gewinnt die Diakonie Württemberg und die Evangelische Kirche in Württemberg eine kluge und erfahrene Theologin für die Leitung des Diakonischen Werkes. Sie bringt hohe theologische Reflexionskraft, hervorragende kommunikative Fähigkeiten und eine tiefe Erfahrung in Praxisfeldern der Diakonie mit in die Leitungsaufgabe. Für das Dekanat Landshut und die Evang.-Luth. Kirche in Bayern ist der Wechsel von Dekanin Dr. Lubomierski ein großer Verlust. Ich wünsche Nina Lubomierski für ihre wichtige neue Aufgabe von Herzen Gottes Segen und gutes Gelingen.“
Lubomierski wird ihre Erfahrungen aus Gemeindearbeit, Seelsorge, Wissenschaft, kirchlicher Leitung und Diakonie in ihre neue Aufgabe auf landeskirchlicher Ebene in Württemberg einbringen.
Pressemitteilung der Diakonie Württemberg:
Stuttgart, 23. Oktober 2026. Dr. Nina Lubomierski ist gestern zur Vorstandsvorsitzenden des Diakonischen Werks Württemberg gewählt worden. Die 51-jährige Pfarrerin der bayerischen Landeskirche ist Dekanin von Landshut.
Lubomierski tritt ihr Amt zum 1. März 2027 an. Sie folgt Oberkirchenrätin Prof. Dr. Annette Noller nach, die ab 1. Januar 2027 zur Universität Heidelberg an das Diakoniewissenschaftliche Institut wechselt, um einen Forschungsauftrag zur Diakonie wahrzunehmen.
Als Vorstandsvorsitzende wird Nina Lubomierski gleichzeitig Mitglied im Kollegium des Evangelischen Oberkirchenrats, dem Leitungsgremium der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Als Vorstandsvorsitzende bildet Nina Lubomierski zusammen mit Dr. Kornelius Knapp und Dr. Robert Bachert den hauptamtlichen Vorstand. Gewählt wurde die Landshuter Dekanin vom Verbandsrat, dem kleinen Parlament der württembergischen Diakonie.
Dr. Gisela Meister-Scheufelen, Vorsitzende des Verbandsrats: „Ich freue mich, dass wir mit Dr. Nina Lubomierski eine sehr qualifizierte neue Vorstandsvorsitzende haben. Damit ist die Diakonie Württemberg für ihre Zukunftsaufgaben gut gerüstet. Es ist notwendiger denn je, als starker Verband für benachteiligte Menschen einzutreten und sie fachlich kompetent zu unterstützen.“
Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl, Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg: „Ich freue mich auf eine theologisch profilierte, kommunikationsstarke Kollegin mit breiter kirchlich-diakonischer Leitungserfahrung.“
„Für mich gehören diakonische Arbeit und theologische Reflexion unabdingbar zusammen“, so die künftige Vorstandsvorsitzende. Sie benennt als Herausforderungen für Diakonie und Kirche den Fachkräftemangel, wirtschaftlichen Druck und die Frage nach der Rolle der Kirche in einer sich wandelnden Gesellschaft. Dies verlange eine klare strategische Ausrichtung: „Ich sehe darin die Chance, die Diakonie Württemberg als unverzichtbare Stimme für soziale Gerechtigkeit und zugleich als moderne, attraktive Arbeitgeberin weiterzuentwickeln.“

